Hadeln Tours 2026 Bericht
„Im direkten Gespräch entsteht Zukunft“ – Michael Merz im Austausch mit Otterndorfer Betrieben und Einrichtungen
In den vergangenen zwei Wochen war Bürgermeisterkandidat Michael Merz im Rahmen der Hadeln-Tours-Gespräche in Otterndorf unterwegs. Gemeinsam mit der CDU Land Hadeln und dem CDU Stadtverband Otterndorf besuchte er Unternehmen, soziale Einrichtungen und die Feuerwehr. Zunächst ging es zur Firma Paulsen und zum DRK-Seniorenheim am Medembogen. Es folgten Fa. Hinck Hausbau, das Autohaus Otterndorf, die Medemapotheke, die Bäckerei Schröder, die VGH-Vertretung Dock und Köster sowie die Freiwillige Feuerwehr.
Michael Merz wollte nicht reden – sondern zuhören.
In den Gesprächen ging es um ganz konkrete Themen: Fachkräftemangel, steigende Energie- und Materialkosten, bürokratische Hürden bei Bau- und Genehmigungsverfahren, aber auch um die Sicherung der medizinischen Versorgung vor Ort. Gerade kleinere Betriebe wünschen sich verlässliche Ansprechpartner und schnellere Abläufe in der Verwaltung.
Ziel der Gespräche war es, die wirtschaftliche Lage vor Ort besser zu verstehen, Herausforderungen zu identifizieren und Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Ehrenamt zu entwickeln.
„Ich möchte als zukünftiger Samtgemeindebürgermeister nicht aus dem Rathaus heraus führen, sondern im direkten Austausch mit den Menschen und Betrieben unserer Region“, betonte Merz während der Besuchsreihe. „Wenn Verwaltung und Wirtschaft besser zusammenarbeiten, profitieren am Ende alle – Betriebe, Beschäftigte und Familien.“
Ein zentrales Thema war die Gesundheitsversorgung in der Samtgemeinde. Neben dem Krankenhaus in Otterndorf, den Haus- und Fachärzten sind die heimischen Apotheken ein unverzichtbarer Baustein für unsere Lebensqualität und Versorgungssicherheit. Persönliche Beratung durch qualifizierte Fachkräfte, schnelle Hilfe im Notfall und unverzichtbare Ergänzung zu den Arztpraxen und dem Krankenhaus. Auch in unserer Samtgemeinde haben schon einige Apotheken, den aktuellen Herausforderungen nicht Stand gehalten. Hier muss auch die Bundespolitik bessere Rahmenbedingungen, insbesondere für die Apotheken im ländlichen Raum schaffen.
„Wir benötigen eine verlässliche Gesundheitsstruktur und starke Unternehmen – beides gehört untrennbar zusammen“, erklärte Merz. „Wenn wir wollen, dass junge Familien hier leben und arbeiten, müssen wir ihnen Sicherheit bieten: gute Jobs, gute Betreuung, gute medizinische Versorgung.“
Beeindruckt zeigte sich der Merz vom Engagement vieler Ehrenamtlicher – besonders bei der Feuerwehr. „Das Rückgrat unserer Region sind Menschen, die Verantwortung übernehmen. Das verdient Respekt und Unterstützung.“ Die Feuerwehren verdienen neben der Wertschätzung konkrete Unterstützung durch die zügige Erneuerung der Feuerwehrgerätehäuser, durch eine verlässliche und anforderungsgerechte Ausstattung, die den Herausforderungen von Brand-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz gerecht wird, regelmäßige und verlässliche Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden und
im Ergebnis auch durch eine neue Uniform und Dienstgradabzeichen, die nach über 60 Jahren zeitgemäß sind und auch der Tatsache Rechnung tragen, dass mittlerweile viele Frauen in den Feuerwehren ihren Dienst tun.
Die Gespräche sollen keine Einzeltermine bleiben. Merz kündigte an, den Austausch regelmäßig fortzuführen und konkrete Anregungen in die Arbeit der Samtgemeinde einzubringen.





